Erfolgreiches Wochenende für Berliner Tischtennis Cracks

Die Universitätsstadt Oldenburg mit ca. 170.000 Einwohner richtete im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Landesbetriebssportverbandes Oldenburg erstmals vom 24.5. bis 26.5.2019 das 61. Norddeutsche Städteturnier aus. 

Für die ca. 100 Aktiven und Betreuer aus Bremen, Lübeck, Hamburg, Berlin und dem heimischen Oldenburg bereiteten die Organisatoren um Uwe Eilers ein unvergessliches Wochenende.

Der FVTT Berlin nominierte folgende Mannschaften:

Bei den Damen (Nichtvereinspielerinnen NV): Gabriele Wrede (Dresdenia), Doris Thiele (BA Tempelhof), Sigrid Backsmann ( BA Köpenick) und Angelika Schmock (BA Tempelhof)

Herren (Nichtvereinspieler NV): Dirk Lautenschläger (BVG08), Dr. Ralf Weidemann (Sen.f.Bild.Jug.Sport), Andreas Hanau (Siemens) und Uwe Baldy (Siemens)

Herren (Vereinsspieler): Wolfgang Rehmet (Sen.f. Wirt/BA Wilm) und Andreas Dill (BSG Axel Springer).

 

Pünktlich um 12 Uhr verließ die Berliner Auswahl am Freitag die Hauptstadt, um gegen 18.30 Uhr - in einem kleinen Hotel in Ofen b. Oldenburg einem Vorort von Oldenburg -Quartier zu beziehen.
Die gemütliche und  individuelle Einrichtung fand reichlich Aufmerksamkeit und bei einem 
Abendessen mit interessanten und unterhaltsamen Gesprächen fand der Abend in freudiger Erwartung auf den folgenden Tag einen schönen Abschluss.

Gegen 8.15 Uhr starteten wir Richtung Sporthalle in Bad Zwischenahn. Jeder im Bus verspürte eine gewisse Anspannung, war fixiert auf die kommenden Herausforderungen.
9.15 Uhr sollten die Wettkämpfe starten. Da sich alle Mannschaften schon seit vielen Jahren kennen, war der Empfang der Berliner sehr herzlich und freundlich.

Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung durch Uwe Eilers wurde das Turnier eröffnet.

Die Wettkämpfe unterteilten sich in zwei Gruppen. Zum einen spielten Vereinsspieler, zum anderen Nicht-Vereinsspieler um die begehrten Titel und Pokale.

Die drei Berliner Teams begannen gegen die Sportfreunde aus Bremen.

Gleich im ersten Spiel erkämpften sich die Damen um Gabi Wrede ein verdientes 3:3 gegen die hoch geschätzten Bremerinnen. Ein spannendes Spiel, welches am Ende keinen Sieger fand.
Gleichzeitig zeigte die schlagkräftige und erfahrene Truppe um Dirk Lautenschläger mit dem knappen 4:2 Sieg ein erstes Zeichen, dass mit ihnen auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Auch Neuling Andreas Hanau überzeugte mit flexiblem Angriffsspiel und steuerte einen Punkt bei.
Die Vereinsspieler, unterstützt durch zwei Sportfreunde aus Bremen und Oldenburg, mussten nach toller Gegenwehr ein klares 0:6 gegen Bremen anerkennen.

Hamburg erwies sich im zweiten Spiel für unsere Mädels als schwerer Gegner. Auch wenn alle Spiele denkbar knapp ausgingen, stellt das 0:6  ein klareres Ergebnis dar, als es am Tisch ausgetragen wurde. Dennoch ging man erhobenen Hauptes von der Platte und die 
Kampfeslust war geweckt. „Jetzt - erst – recht“ war das Motto.
Für die Männer (NV) wurde Hamburg zum echten Prüfstein. Enge Spiele und umkämpfte Ballwechsel zeichneten das Spiel aus. Ein gerechtes 3:3 brachte den ersten Punktverlust 
für die Berliner Jungs. Jetzt mussten alle Kräfte mobilisiert werden, falls die Titelverteidigung 
gelingen sollte.

Für die Vereinsspieler gab es gegen die starken Hamburger nichts zu holen.
Ein klares 0:6 war das Ergebnis nach zwei Doppel und vier Einzel.

Im dritten Spiel überzeugte spielerisch und kämpferisch unser Damenteam mit einem 5:1 gegen das Damenteam aus Oldenburg. Die klare Niederlage war abgehakt.  
Eine geschlossene Mannschaftsleistung und toller Erfolg. Klasse!

Die Herrenmannschaft NV demonstrierte mit einem 4:2 gegen die vor eigenem Publikum mutig spielenden Oldenburger ihren Anspruch auf den Pokal. Dirk Lautenschläger blieb in seinem dritten Einzel ungeschlagen und somit ein Garant für den Erfolg.

Die ersten Punkte gab es für die Vereinsspieler. Jens und Jürgen konnten erstmal als Sieger von der Platte gehen. Eine erneute Niederlage war jedoch leider nicht abzuwenden. 
Gegen die Oldenburger Vereinsspieler gab es ein 2:4.

In der letzten Runde stand uns Lübeck als Gegner gegenüber. Alle Konzentration war gefragt. Jeder wollte noch mal das Beste aus sich herausholen. 

Unsere vier Damen wiederholten ihre beeindruckende Form und ließen sich nicht beirren. 
Gemeinsam rangen sie Lübeck mit 4:2 nieder und gewannen schließlich hinter den starken Hamburgerinnen den zweiten Platz. Unglaubliche Freude und ein riesen Lob. Glückwunsch!

Was machten unsere vier Jungs gegen Lübeck? Nur keine Schwäche zeigen! Nervenstärke war gefragt. Auf den Punkt waren alle da und mit einem klaren 5:1 beendete das Team mit einem Minuspunkt das Turnier. Geduld war nun angesagt, da Hamburg das letzte Spiel gegen Oldenburg klar gewinnen musste, um Turniersieger zu werden.

Für unsere Vereinsspieler gab es auch im letzten Spiel nicht den ersehnten ersten Erfolg. Gegen munter aufspielende Lübecker gelang lediglich Jens der Ehrenpunkt und mit 1:5 eine 
weitere Niederlage. Somit reichte es am Ende nur für den letzten Platz.

Ohne die Gewissheit, welchen Platz unsere Herrenmannschaft NV erreicht hatte, ging es zurück zum Hotel, um sich auf die Abendveranstaltung und Siegerehrung vorzubereiten.

Die Fahrt zur Siegerehrung war gezeichnet von Mutmaßungen. Es sickerte aber kurz nach Ankunft bereits durch, dass Oldenburg ein überraschendes Unentschieden erkämpft hatte und somit Berlin den Titel verteidigen konnte. Glückwunsch! Super Leistung! Ein tolles Gesamtergebnis für Berlin und ein Grund zum Feiern.

Die Siegerehrung war für alle Anwesenden der Höhepunkt des Tages, gefolgt von einem 
super Buffet. Im Anschluss durfte das Tanzbein geschwungen werden und der Tag fand ein
nicht zu erwartendes Finale.

Gabi Wrede bedankte sich bei den Organisatoren und Mannschaften für ein gelungenes Turnier und lud die Anwesenden für nächstes Jahr nach Berlin ein.

Ausgesprochen glücklich und zufrieden waren Gabriele Wrede, Klaus Gerhard und die Aktiven auf der Heimfahrt am Sonntag nach Berlin.

GWrede, 13.06.2019